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Dunkles

Published on Januar 28th, 2016 | by Thomas Bertagnolli

Freistädter – Rotschopf

Freistädter – Rotschopf Thomas Bertagnolli
Schaum - 100%
Farbe - 100%
Geruch - 100%
Geschmack - 100%
Nachtrunk - 80%

Summary:

96%


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Das Freistädter Rotschopf steht vor mir und macht schon zu beginn einen guten Eindruck. Alles sieht einfach schön „einfach“ aus. Die Brauerei aus dem Mühlviertel ist eine Reise wert, denn 8 unterschiedliche Biere werden dort angeboten. Ein besonderes aus dieser Reihe wird nun verkostet.

Brauort

Seit dem 14. Jahrhundert war Bier ein besonders gefragtes und produziertes Produkt in der Gegend um Freistadt und die Bürger durften in ihren eigenen Häusern Bier brauen. Jedoch verschlechterte sich die Qualität der Biere und die brauberechtigten Bürger der 149 Häuser gründete im 18. Jh eine Commune zur Wahrung der Interessen .  Sie schlossen sich die  der Freistädter Innenstadt zur Gesellschaft „Braucommune in Freistadt“ zusammen. Diese Rechtsform einer Firma ist mittlerweile die letzte ihrer Art in Europa. Als solche ist sie natürlich auch im Handelsregister/Firmenbuch eingetragen und produziert, ich kann es schon verraten, hervorragendes Bier!

Aussehen

Ein wunderschönes, kupferfarbenes Bier mit einem etwas trüben, weissen Schaum, der lange anhält, steht vor mir. Der Schaum ist feinporig bis cremig und lässt sich kaum vertreiben. Tolle Gerüche von leichtem Kaffee, Malz und eine „Ahnung“ von türkischem Honig machen sich in der Nase breit. In der Beschreibung steht auch was von „Aschanti“, aber man soll es mit den Beschreibungen nicht übertreiben. Ich merke von solchen Aromen nichts, aber egal, es duftet wirklich gut!

Antrunk

Ölig rinnt der erste Schluck die Kehle runter. Wow, ist das gut, dieses Dunkle aus dem Waldviertel. Die können was in dem Eck!!! Die Kohlensäure ist mittelstark, es schmeckt etwas süßlich aber nicht zu stark! Die Bittere ist dezent im Hintergrund vorhanden und pirscht sich langsam an. Auf dem Etikett steht: „Feine Aromen auch im Kuss.“ Was da wohl gemeint ist?! Der Abgang erinnert an Dörrobst und Schokolade, also eine perfekte Kombination! Mit seinen 5,6% vol. hat es auch einen angenehmen Alokoholgehalt. Das Wasser ist fein weich und macht das Bier somit geschmeidig. Zum Ende könnte es noch ein bisschen länger nachwirken, aber ich möchte nicht auf so hohem Niveau jammern, ich mag es sehr gerne!

Fazit

Dieses Dunkel Bier aus dem Waldviertel ist zweifelsohne im oberen Drittel der Biere. Es ist wunderschön in Gestaltung der „old school“-Flasche, in der glänzenden Bernsteinfarbe und im Aroma. Das Bier sollte man probiert haben!

 

 

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