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	<title>Spezial Archive - Hopfenstreich</title>
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	<description>Zeit für Bier</description>
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		<title>Brewdog &#8211; Five AM Red Ale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Bertagnolli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2016 13:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Feierabend steht ein tolles, schottisches Bier vor mir, das Brewdog &#8211; Five AM Red Ale mit dem Untertitel &#8222;Bitter Sweet Chaos&#8220;. Dieses Bier soll der heilige Gral der Rotbiere sein, so die Eigenwerbung für dieses Ale. Na, mal schauen, was dieses Chaos so anrichten kann mit seine 5 % vol.. Auf jeden Fall ist mir [&#038;hellip</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Feierabend steht ein tolles, schottisches Bier vor mir, das Brewdog &#8211; Five AM Red Ale mit dem Untertitel &#8222;Bitter Sweet Chaos&#8220;. Dieses Bier soll der heilige Gral der Rotbiere sein, so die Eigenwerbung für dieses Ale. Na, mal schauen, was dieses Chaos so anrichten kann mit seine 5 % vol.. Auf jeden Fall ist mir die Brauerei Brew Dog allein schon wegen der irren Namen für ihre Biere sympathisch (Sink the Bismark, Dead Pony, &#8230;). In den Bars der Brauerei werden Biere auch in ausgestopften Grauhörnchen und auch Hermelinen serviert &#8211; echt irr <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3>Brauort</h3>
<p>Brewdog wurde 2007 durch die beiden Freunde James Watt und Martin Dickie in Fraserburgh/Schottland gegründet. Ale, Stout, IPA und Lager stehen bei ihnen im Programm.</p>
<h3>Aussehen</h3>
<p>Das kann ich auch zu diesem Bier nach dem Einschenken sagen: ein hefetrübes Dunkelrot mit einer Menge Schaum darüber, der lange anhält. Sofort wird der Biertest-Raum mit einer süßlich-fruchtigen Note überschwemmt, das gibt weitere Pluspunkte.</p>
<h3>Geschmack</h3>
<p>Der Antrunk hat eine gehörige Menge Zitrus- und Ananasaromen vorzuweisen. Supertoll!!! Dazu kommen Birne und Koriander. Ziemlich üppig, dieses Bouquet. Zum Mitte wird es aber ziemlich schnell ziemlich bitter. Der Hopfen haut richtig rein und sorgt mit seiner ausgeprägten Trockenheit für weitere Akzente. Ein sehr, sehr gutes Bier. Und so passt die folgende Aussage auf dem Etikett perfekt: &#8222;We habe a terminal craziness to make the beers we want to drink!&#8220; &#8230; Das macht Sinn!</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das fruchtige Bier ist wirklich ein herausragender Vertreter der Rotbiere. Und so passt die folgende Aussage auf dem Etikett perfekt: &#8222;Beer with a soul and purpose&#8220;. Ein großes Bier aus einer echt coolen Brauerei.</p>
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		<title>Ottakringer / Brauwerk &#8211; Flanders Red</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Bertagnolli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 20:22:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Brauwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Ottakringer]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerbier]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Brauwerk wurde von der Ottrakringer Brauerei als Kreativbrauerei wegen des internationalen Trends in Richtung Craft Beer gebaut und 2014 eröffnet. Es werden 4 Hausmarken (Spezialbiere) und ein Imperial Vienna Lager gebraut. Die Hausmarke 4 &#8211; Flanders Red steht vor mir. Schon der Name &#8222;Flanders Red&#8220; verspricht eine große Herausforderung. Dieser Bierstil wird im Westen Belgiens (Flandern) [&#038;hellip</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Brauwerk wurde von der Ottrakringer Brauerei als Kreativbrauerei wegen des internationalen Trends in Richtung Craft Beer gebaut und 2014 eröffnet. Es werden 4 Hausmarken (Spezialbiere) und ein Imperial Vienna Lager gebraut. Die Hausmarke 4 &#8211; Flanders Red steht vor mir. Schon der Name &#8222;Flanders Red&#8220; verspricht eine große Herausforderung. Dieser Bierstil wird im Westen Belgiens (Flandern) gebraut und reiht sich unter die Sauerbiere ein. Diese Biere sind nur für Bierenthusiasten geeignet, also Vorsicht!!!!</p>
<h3>Aussehen</h3>
<p>Im Glas steht ein rötliches Bier mit festem, cremigen Schaum. Eine interessante Farbe hat es auf alle Fälle. Das Flämisch-Rot stellt einen belgischen Bierstil dar, der seine Farbe der Malzmischung verdankt.</p>
<h3>Geruch</h3>
<p>Die „Hausmarke 4“, vereinigt die beiden Welten süß und sauer. Also, Soletti meets Apfelbalsam-Essig, oder Dörrmarille verbindet sich mit Laugenstangerl. Genau ein solches Aroma erwartet mich beim  ersten Riechen. Die Nase wird nur so durchströmt von Säure, alle Achtung!</p>
<h3>Geschmack</h3>
<p>Glücklicherweise mag ich saure Speisen bzw. Essig und auch Trinkessig als Abschluss eines gelungenen Essens darf mit dabei sein, sonst wäre ich möglicherweise ein wenig erschreckt worden. Neben der massiven Säure schwingt auch eine würzige Note mit, die auch nach Kräutern schmeckt. Kein Wunder, da ein Northern Brewer Hopfen verwendet wurde. Weil die laut Aufschrift sechs verschiedenen Malze samt einer Portion Rohrzucker zwar Süße und Malzkörper beitragen, dazu aber eine dem Sauerbier nahestehende Joghurtnote dazu kommt. Die Milchsäuregärung und die Fasslagerung machen dieses Bier so ungewöhnlich. Also das Bier pfeift echt rein, Säure ohne Ende. Es ist ein würdiger Vertreter der Belgischen Biertradition. Auch am Gaumen schimmern – und das ist die große Kunst des Braumeisters – beide Komponenten durch. Nussig und dunkel, auch voller Malzsüße ist das Flämisch-Rote, dabei aber stets auch säuregeprägt. Walnuss und Himbeere sind die extremen Pole dieses Biers mit den zwei Gesichtern, eine bitter-gemüsige Note – einigen wir uns auf Artischocken – prägt den Nachtrunk.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Es ist ein Bier mit einem Charme einer Spaltaxt. Die vierte Kreativsorte aus der „kleinen“ Ottakringer Brauerei, dem von Martin Simion geleiteten „Brauwerk“, stammende Hausmarke teilt die Biertrinker in Gruppen wie Moses das Rote Meer. Den Mut des Braumeisters Simion und seiner Vorgesetzten im 16. Bezirk soll man hier aber einmal deutlich loben. Dabei ist das „Flanders Red“ eine versöhnliche Biermelange, die man hierzulande kaum kennt.  Warum also polarisiert es so? Da es sauer und süß gleichzeitig ist und  einem Bierpuristen in unseren Breiten wahrscheinlich nicht in den Sinn kommen würde, dass das ein Bier sein kann.<br />
Den einzigen Warnhinweis, den man anbringen sollte: Das ist Bier für Fortgeschrittene. Kennt man Sauerbier nicht (und das erste war und ist immer geschmacklich fordernd, selbst wenn man heute Lambic-Apostel sein sollte), tut man sich schwer. In der Liga der Sauerbiere ist es sicher im oberen Drittel anzusiedeln.<br />
Es ist nicht gar so sauer wie das Fauxpas &#8211; Framboise von der Stiegl-Brauerei aber ähnlich fordernd und hat &#8222;nur&#8220; 7,2%alc.</p>
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